Institut

Das im Mai 2008 eingerichtete Franz-von-Liszt-Institut befasst sich mit den Grundlagen und der Praxis des Internationalen Strafrechts, insbesondere dem Völkerstrafrecht, dem Europäischen Strafrecht, dem ausländischen und vergleichenden Strafrecht sowie den internationalen Bezügen des deutschen Strafrechts. Namensgebend für das Institut ist der Straf- und Völkerrechtler Franz von Liszt, der von 1898 bis zu seinem Tod im Jahre 1919 an der Berliner Universität, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin, lehrte und forschte.

Das Institut verfügt über eine umfangreiche Sammlung strafrechtlicher Literatur und bietet Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern die Möglichkeit zu Forschungsaufenthalten. Die Franz-von-Liszt-Lectures-Series bietet herausragend ausgewiesenen Wissenschaftlern und Praktikern ein Forum, um ihre Forschungsergebnisse vorzustellen oder zu aktuellen Fragen ihrer Tätigkeit zu berichten.

Als Direktoren stehen dem Institut Prof. Dr. Gerhard Werle (geschäftsführend), Prof. Dr. Martin Heger und Prof. Dr. Bernd Heinrich von der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Prof. Dr. Florian Jeßberger von der Universität Hamburg  vor. Angebunden an das Franz-von-Liszt-Institut ist das deutsch-südafrikanische LL.M.-Programm "Transnational Criminal Justice and Crime Prevention".

Aktuelle Hinweise und Termine finden Sie hier.